Die Bäume, die wir pflanzen, sollen wachsen und gedeihen – so wie die Neugeborenen des vergangenen Jahres. Als Symbol dafür pflanzten am vergangenen Samstag sechs junge Birrwiler Familien mit ihren Verwandten und Bekannten ihre Bäume am Horn. Dazu eingeladen hatten der Forstbetrieb aargauSüd und der Verkehrsverein Birrwil.
In diesem Jahr fanden Setzlinge von Douglasien und Spitzahornen einen neuen Platz. Revierförster Christian Siegrist erklärte warum: Mit diesen klimaresistenten Baumarten wird eine Freifläche aufgeforstet, die durch einen Sturm entstanden ist. Hier ist die Neubepflanzung durch Menschenhand nötig und mit den gewählten Baumarten erweitert man den Samenpool für die natürliche Verjüngung des Waldes. Diese ist nämlich das erklärte Ziel der Forstwirtschaft; denn was die Natur selbst am Standort wachsen lässt, ist am besten daran angepasst.
Schon im Vorfeld hatten Revierförster Siegrist und sein Team bereits Löcher gebohrt und diese mit Stecken gekennzeichnet, alles stand oder lag bereit: Setzlinge, Schutzgitter, Schaufeln, Spitzhacken, Handschuhe für die Grossen, aber auch für die Kleinen. Nach einer kurzen Einweisung waren die Bäumlipflanzerinnen und -pflanzer startklar und pflanzten mit Feuereifer ihre Bäumchen.
Wer hart arbeitet, muss sich auch stärken. Deshalb hatten fleissige Helfer bereits das Grillfeuer entfacht, an dem die eifrigen Bäumlipflanzerinnen und -pflanzer sich aufwärmen und grillieren konnten. Es war eine gesellige Runde bei Speis und Trank.
Zum Abschluss erhielt jede Familie zur Erinnerung eine Urkunde mit den swisstopo-Koordinaten des Pflanzortes, damit er auch später ohne Probleme wieder besucht werden kann.
Ein besonderer Dank geht an den Forstbetrieb aargauSüd für Speis und Trank und an Christian Siegrist für die fachmännische Unterstützung.
Wir hoffen, es hat allen Spass gemacht.